Therapeutisches Schreiben

Schreiben ist erste Sahne – es putzt Dir die Fenster in Deine innere Welt.

In den 60 Minuten, die wir beide für ein Coaching oder eine Lebensberatung reservieren, erlebst Du die ersten Impulse, die eine Veränderung einläuten. Das Große passiert im Alltag, in den Stunden, Tagen und Wochen nach der Sitzung.

 

Schriftliche Übungen können Dir helfen, diese Veränderungen ganz klar nachzuvollziehen. Und solltest Du eine weitere Beratung wünschen, dann haben wir es »schwarz auf weiß«, was sich bei Dir zwischenzeitlich getan hat. Wir können dies dann in der nächsten Sitzung konkret besprechen. 

 

Therapeutisches oder auch kreatives Schreiben ist eine Praxis, bei der Du Deine Gedanken ungezwungen zu Papier bringst. Der Prozess des Schreibens ist entscheidend. Sinnfragen und kritische Deutungen bleiben außen vor. 

 

Ich bin selbst eine begeisterte Schreiberin. Daher ist es sehr natürlich, dass ich diese Methode gelegentlich auch in die beratende Arbeit einbeziehe. Ich formuliere Fragebögen, die eine oder andere Übungsaufgabe, inspiriere dazu, ein Tagebuch zu beginnen (und immer weiter daran zu schreiben).  Und ich lasse Dich bestimmte Texte lesen, wenn ich denke, dass es unsere Arbeit unterstützt. 

 

Besonders hervorheben möchte ich die Selbstbestimmtheit dieser Methode. Du reflektierst Deine Erlebnisse und Fortschritte. Du bringst Deine Ideen dazu in Deinen eigenen Worten zum Ausdruck, beschäftigst Dich umfassend mit Deinen Themen. Und Du weißt: (Geschriebene) Worte wirken in der Tiefe. Daher gestaltest Du schreibend den Prozess der Veränderung selbst kräftigt mit.

Therapeutisches/kreatives Schreiben bringt Dir: 

  • eine neue, klarere Gedankenstruktur
  • einen interessanten inneren Dialog    
  • die Verinnerlichung der Resultate einer Beratung 
  • den Kontakt mit Deinem Unterbewusstsein  
  • ein hilfreiches Brainstorming 
  • wohltuende Entlastung  
  • Motivation 

Du hast es sprichwörtlich in der Hand, den Prozess Deiner Entwicklung in eine zutiefst erwünschte Richtung zu dirigieren. 


Den Stift zu schwingen, um etwa zu sagen, das ist Dir nicht unbedingt vertraut. Doch ist das Schreiben sehr einfach, denn es existieren (kaum) Regeln. Auch die Interpunktion kannst Du getrost vergessen, sie ist irrelevant. Schön ist es, wenn Du Deine Notizen handschriftlich verfasst, jedoch ist dies nicht zwingend!         

 

Es kommt vor, dass ich Dich vor einer Beratung bitte, ein kleines Journal zu führen oder eine andere Schreibübung durchzuführen. Dies tue ich, um Dir einen Anreiz zu bieten, Deine Anliegen zu konkretisieren oder sie zum allerersten Mal zu beschreiben. Wir werden sehen…